Woher kommt die Idee einer StadtschülerInnenvertretung?

2000

Der Münchner Stadtrat lädt zu Get-Up-Stand-Up ein. Ziel dieser Fachtagung ist es Ideen, Formen, und Aufgaben für eine kommunale Jugendvertretung in München zu entwickeln. Am Ende kann sich der Stadtrat nur darauf einigen die Entwicklung eines Konzeptes den Jugendlichen selbst zu überlassen.

2001

Daraufhin wird der Münchner Jugendrat als Partizipationsprojekt der Stadt München gegründet. Sein Ziel ist es ein Konzept für ein Münchner Jugendparlament auszuarbeiten.

2001 – 2004

Der Jugendrat entwickelt verschiedene Grundideen für ein Münchner Jugendparlament. Die Jugendlichen können sich jedoch nicht auf ein Konzept einigen. Daraufhin schlafen die Bemühungen um ein Jugendparlament langsam ein.

Juni 2005

Im Rahmen der jährlichen Inside-Out Veranstaltung des Münchner Jugendratsgründet sich eine neue Arbeitsgruppe, die sich wieder an die Schaffung eines Jugendparlaments wagt. Alte Ideen werden wieder ausgegraben und entstaubt. Meinungen aus der Politik sowie der Jugendarbeit eingeholt. Und am Ende steht ein neues leistungsfähiges Konzept, auf das in großen Teilen der Aufbau der jetzigen Münchner SSV fußt.

September – Oktober 2006

Der Jugendrat und das Münchner Schülerbüro entwickeln auf der Basis des Konzepts für ein Jugendparlament die Idee eines Stadtschülerrats. Das ausgearbeitete Konzept ist noch heute für die SSV gültig.

Januar 2007

Nach einiger Überzeugungsarbeit und durch Hilfe namhafter Befürworter (Stadträte: Jutta Koller, Nick Gradl, Heimo Lieblich und Christian Müller sowie der Kreisjugendring München Stadt) gibt es einen Stadtratsantrag für die SSV.

Mai – November 2007

Der Münchner Stadtrat beauftragt die Stadtverwaltung und die Initiatoren zur Einrichtung einer Arbeitsgruppe. In dieser können sich die Initiatoren mit dem Schulreferat nach mehreren Sitzungen nicht auf ein einheitliches Konzept einigen. Erst nach Intervention durch den Münchner Stadtrat konnte sich die Arbeitsgruppe auf das jetzige Konzept der SSV einigen.

Januar 2008

Der Münchner Stadtrat beschließt die Schaffung einer StadtschülerInnenvertretung. Diese ist erstmal auf eine Pilotphase von 3 Jahren begrenzt.

Juli 2008

Das Schulreferat vergibt die Trägerschaft an den Kreisjugendring München-Stadt. Mit einem immensen Arbeitsaufwand schaffen es die Initiatoren die Theorie in die Praxis umzusetzen und trotz weniger als 3 Monate Vorlaufzeit den geplanten Wahltermin zu halten.

27.Oktober 2008

Wahl der ersten Münchner StadtschülerInnenvertretung!


 

KJR

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